Explosionsschutz ohne Wenn und Aber

Die ATEX-Richtlinie (Europanorm EN 13436) reguliert den Explosionsschutz nichtelektrischer Systeme, Geräte und Komponenten in explosionsgefährdeten Bereichen. Für den Hersteller kommt es dabei da- rauf an, Materialien mit speziellen physikalischen Eigen- schaften einzusetzen, um mögliche elektrostatische Entladungsprozesse zu vermeiden. Dabei entscheiden vor allem Merkmale, wie Biege- und Zugfestigkeit, Temperaturbeständigkeit, Kriechstromfestigkeit, Ober- flächenwiderstand, elektrische Durchschlagsfestig- keit, Entflammbarkeit, Lichtbeständigkeit und Chemi- kalienbeständigkeit.

Komponenten aus PTFE und PTFE-Compounds bieten entscheidende Eigenschaften zum Nachweis des Explosionsschutzes nach ATEX. Dazu gehören eine her- vorragende Langzeit-Temperaturbeständigkeit, Chemikalienbeständigkeit sowie Stabilität gegenüber UV-Strahlung. Dazu kommen beste LOI-Werte und eine UL 94 Flame Class von 94V-0. Merkmale, die eine niedrige Entflammbarkeit dokumentieren. Außerdem stehen hochwertige leitfähige PTFE-Compounds zur Ver- fügung, die die elektrischen Anforderungen (Kriech- stromfestigkeit, Oberflächenwiderstand und elektrische Durchschlagsfestigkeit) erfüllen. Mit einer Tempera- turbeständigkeit im Bereich von 180 °C liegen auch die RTI-Werte nach UL auf einem hohen Niveau.

Lebensmittelverträglichkeit nach Zertifikat

Komponenten aus ungefülltem PTFE sind physiologisch inert. Sie sind daher für den Einsatz in medizinischen Geräten und Anlagen zur Verarbeitung von Lebensmitteln unbedenklich. Entsprechende internationale Zulassun- gen/Konformitäten nach FDA, EU und BfR liegen vor. Auch für Glasfaser-Compounds sowie einige thermoplastische Füllstoffe liegen FDA-Konformitätserklärungen vor. Außer- dem wurden erfolgreich Toxizitätsprüfungen durchgeführt.

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