Aufbau und Wirkungsweise der Wellendichtungen

Aufbau und Wirkungsweise der Wellendichtringe
 Wellendichtungen mit PTFE-Dichtlippe sind einbaufertige Dichtelemente, die durch ihre radiale Pressung auf der Welle Dichtwirkung erzielen. Die Abdichtung in der Aufnahmebohrung wird durch einen Preßsitz nach DIN 3760 erreicht. Wellendichtungen mit PTFE-Dichtlippe werden vorzugsweise zur Abdichtung von drehenden Wellen verwendet. wellabdicht_aufbau2 Wellendichtungen mit PTFE-Dichtlippe sind einbaufertige Dichtelemente, die durch ihre radiale Pressung auf der Welle Dichtwirkung erzielen. Die Abdichtung in der Aufnahmebohrung wird durch einen Preßsitz nach DIN 3760 erreicht. Wellendichtungen mit PTFE-Dichtlippe werden vorzugsweise zur Abdichtung von drehenden Wellen verwendet.
Die Dichtung besteht in ihrem Grundaufbau aus einem äußeren und einem inneren Winkelring,
einer elastomeren Sekundärdichtung, der PTFE-Dichtlippe und (bei der Bauart HN2580) der Schutzlippe.
Die erforderliche radiale Anpressung wird durch die Auswahl der PTFE-Compounds,
die Gestaltung der Dichtlippe und durch spezielle Herstellungsverfahren erreicht.
Gehäusewerkstoffe

Gehäusewerkstoffe
Standard: 1.4301/Aisi 304
Sonderausführungen:

  • 1.4571/Aisi 316 Ti
  • Automatenstahl
  • unleg. Tiefziehblech
  • Aluminium
Sekundärdichtung
Sekundärdichtung
Als Sekundärdichtung zwischen PTFE-Dichtlippe und
Gehäuse werden folgende Werkstoffe eingesetzt:
Standard: FPM (–20 °C bis+200 °C)
Sonderausführungen:
  • NBR (–30 °C bis +110 °C)
  • EPDM (–60 °C bis +150 °C)
  • PTFE/Metall-Spezialverbund
  • (–20 °C bis +250 °C)
Dichtlippe
PTFE-Compound
Standard-Compound HS 21037 für Bauart HN 2390
Standard-Compound HS 21059 für Bauart HN 2580

Für spezielle Betriebsbedingungen stehen weitere
Werkstoffvarianten zur Verfügung.