Technische Informationen

Einspannmöglichkeiten

5 4 3

In der Einspannzone wird die Membrane zwischen den Gehäuseflanschen unter ausreichendem Pressdruck (verschrauben, klemmen) befestigt. Die Membrane übernimmt hier die Funktion einer statischen Dichtung. Verformungsschäden durch zu hohe Einspann- Pressdrücke müssen durch Flanschanschläge bzw. definierte Anzugsmomente vermieden werden. Je nach Membranwerkstoff und -dicke können zur Abdichtung zusätzlich Flach- oder Profildichtungen
verwendet werden. Bei PTFE-Membranen kann die Abdichtung durch eine Verzahnung in den entsprechenden Bauteilen verbessert werden. D. h. die Verzahnung in Gehäuse oder Stützteilen wird in das PTFE gedrückt. Dies führt zur Optimierung der Dichtwirkung.

Gestaltung und Einspannbereiche

Flachmembrane
2

Sickenformmembrane

1

Zur mechanischen Anlenkung wird die Membrane i. d. R. zwischen Stütz- und Druckteller gespannt. Die einzelnen Bauteile werden miteinander verschraubt, vernietet oder ein- bzw. aufvulkanisiert.
Bei der Gestaltung der Abstützung ist darauf zu achten, dass die Kontaktflächen zur Membrane gratfrei und mit ausreichend großen Übergangsradien versehen sind.

Generell gilt: R ≥ 4 x s

  • R = Radius
  • s = Membrandicke

Bemaßungs-Legende für Konstruktionszeichnungen

  • DA Ø außen
  • DW Ø wirk
  • b (radiale Sickenbreite)
  • S(Membranstärke im Sickenbereich)
  • P (Druck)
  • Hmax (maximaler Hub)
  • R (Radien an den Übergangsstellen)