Typische Anwendungen sind Auskleidungen im Anlagenbau, Bauteile für Elektro- und Elektronikanwendungen, Membranen im Pumpen- oder Sensorenbau oder optisch durchlässige Verbunde für textiles Bauen.
Unter Laminaten versteht man verstärktes PTFE, das sich zum Einen aus einer PTFE-Folie oder -Platte und zum Anderen aus einem Substrat aufbaut. Die Werkstoffschichten sind fest miteinander verbunden. Als Substrat kommen Gewebe, Fasern oder Gewirke, aber auch Folien zum Einsatz. Diese bestehen z. B. aus Glas, Metall, Keramik, Elastomeren oder Hochleistungspolymeren. Der Aufbau kann aus zwei oder mehreren Schichten bestehen. Konstruktionen bis zu 7 Lagen sind dabei keine Seltenheit.
Aufbau und Anwendungen von Laminaten auf Basis von PTFE und modifiziertem PTFE am Beispiel einer Kesselauskleidung.
Laminate auf Basis von Standard-PTFE zeichnen sich durch die folgenden Eigenschaften aus:
Hervorragende und breite Chemikalienbeständigkeit
Sehr breiter Temperatureinsatzbereich. Nach oben ausschließlich begrenzt durch die Beständigkeit des verwendeten Klebstoffes
Sehr gute Antihafteigenschaften
Form- und Spannungsrissbeständigkeit
Keine Versprödung, keine Alterung
Bei Verwendung von modifiziertem PTFE als Folienwerkstoff werden diese Eigenschaften noch verstärkt durch:
Dichteres porenarmes Polymergefüge
Geringere Permeabilität
Bessere Verschweißbarkeit
Abmessungen der Laminate
Dicken: ab 1,5mm bis 5mm, in Sonderfällen bis > 10mm
Breite: 1150 mm ( Glasgewebe); 1050mm (Kohlefasergewebe)